18.05.2017 / 9.Alsergrund

Severingasse 8

Wir – die Agendagruppe „Gedenkprojekt Volksopernviertel“ arbeiten an einem neuen Projekt!

 

In der Severingasse wollen wir der Familie Kandel, sowie allen weiteren Menschen aus diesem Wohnhaus, die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft, oder aus anderen Gründen wie etwa politischen oder jenen der sexuellen Orientierung verfolgt, vertrieben und ermordet wurden, ein Zeichen der Erinnerung setzen.

 

Gegen das Vergessen

 

Die Familie Kandel hat in der Severingasse 8 gelebt und wurde aufgrund ihrer jüdischen Herkunft diskriminiert und vertrieben. 1939 musste Eric Kandel mit seiner Familie in die Vereinigten Staaten emigrieren. Das Schicksal der Familie hat uns berührt.

 

Die Severingasse liegt zudem in jenem Gebiet, das wir für uns in der Gruppe als Forschungsgebiet festgelegt haben; ein weiterer Grund weshalb wir das Schicksal aller ehemaligen BewohnerInnen recherchieren. Mit einem sichtbaren Zeichen wollen wir vor Ort an die Opfer erinnern und somit auch in den Dialog mit den Menschen im Grätzl treten.

 

Unsere Recherche geht weiter

 

Nach unserem Projekt in der Fluchtgasse geht unsere Recherche weiter! Derzeit lassen wir von einer Historikerin eine umfassende Recherche für das Haus erstellen. Wir sind neugierig und wollen neugierig bleiben! Haben auch Sie Interesse an Erinnerungsarbeit? Melden Sie sich im Agendabüro unter info@agendaalsergrund.at